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Verkehrssicherheit weltweit

Europa: Ein Prozent weniger Verkehrstote im Jahr 2018

Brüssel, 5. April 2019 – Im Jahr 2018 kamen in Europa etwa 25.100 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Wie die vorläufigen Zahlen der Europäischen Kommission zeigen, war dies ein Rückgang um einen Prozentpunkt gegenüber 2017. Im Schnitt waren 49 Verkehrstote je eine Million Einwohner zu beklagen. >>

Europa: Mehr Assistenzsysteme ab 2022 verpflichtend

Brüssel, 26. März 2019 – Rund 30 Fahrerassistenzsysteme für mehr Verkehrssicherheit müssen in neu entworfenen Fahrzeugtypen ab 2022 und in Neufahrzeugen ab 2024 eingebaut sein. Ein entsprechender Vorschlag der EU-Kommission wurde am Dienstag angenommen. >>

Europäisches Parlament stimmt für neue Standards in der Fahrzeugsicherheit

Brüssel, 22. Februar 2019 – Der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz des Europäischen Parlamentes hat Vorschläge für mehr Fahrzeugsicherheit angenommen. Dazu gehören unter anderem die verpflichtende Ausstattung mit Intelligent Speed Assistance (ISA) oder Notbremssystemen. >>

ETSC: Intelligente Geschwindigkeitsassistenten wichtig im Kampf gegen zu schnelles Fahren

Brüssel, 19. Februar 2019 – Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit ist Ursache für ein Drittel aller tödlichen Verkehrsunfälle in Europa. Der aktuelle PIN-Report des Europäischen Verkehrssicherheitsrates ETSC nennt Intelligent Speed Assistance (ISA) als wichtiges Instrument für mehr Sicherheit. >>

Fünfte UN-Woche der Verkehrssicherheit

New York, 14. Februar 2019 – Die diesjährige weltweite Woche der Verkehrssicherheit findet vom 6. bis 12 Mai statt und trägt das Motto „Leadership for Road Safety“. Ausgerufen wird sie von den Vereinten Nationen. >>

WHO: Weltweit 1,35 Millionen Verkehrstote jährlich

New York, 7. Dezember 2018 – Rund 1,35 Millionen Todesopfer im Straßenverkehr sind weltweit pro Jahr zu beklagen. Zu dieser Zahl kommt der Global Status Report on Road Safety der Weltgesundheitsorganisation WHO. Binnen drei Jahren stieg die Zahl der Verkehrstoten um 100.000. >>

Schweiz: Verhaltensfehler Hauptunfallursache im Jahr 2017

Bern, 9. November 2018 – Ablenkung im Straßenverkehr führte im Jahr 2017 dazu, dass 1.111 Menschen auf schweizerischen Straßen zu Schaden kamen. Die Missachtung von Vorfahrt oder Vorrang wurde ähnlich häufig als Unfallursache aufgenommen. Dies zeigt der SINUS-Report der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung. >>

EU-Standard für sichere Lkw-Parkplätze

Brüssel, 7. November 2018 – Mit dem neuen Standard „Safe and Secure Truck Park Area“ (SSTPA) soll sichergestellt werden, dass Lkw-Fahrer die wöchentlichen Ruhezeiten sicher verbringen können. EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc stellte am 6. November das neue Regelwerk vor. >>

Studierende gewinnen europäischen Verkehrssicherheitspreis YEARS

Brüssel, 12. September 2018 – Acht angehende Ingenieure aus Italien, Litauen und Polen haben im Rahmen ihres Studiums verschiedene Projekte für mehr Verkehrssicherheit auf Straßen in Mailand, Neapel, Vilnius und Krakau entwickelt und umgesetzt. Für ihre Arbeiten sind sie nun mit dem europäischen Verkehrssicherheitspreis YEARS geehrt worden. >>

Projekt EDWARD: Stichtag 19. September 2018

London, 25. Juli 2018 – Ein Tag ohne Verkehrstote auf Europas Straßen, so lautet das Ziel von Projekt EDWARD, einer Initiative des europäischen Polizeinetzwerkes TISPOL. Aktionstag in diesem Jahr ist Mittwoch, der 19. September. >>

Europäische Kommission zeichnet Verkehrssicherheitsprojekte aus

Brüssel, 29. Juni 2018 – Sechs Initiativen zur Sicherheit im Straßenverkehr sind mit den „Excellence in Road Safety Awards“ 2018 geehrt worden. EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc bezeichnete Verkehrssicherheit als gemeinsame Verantwortung, die nationale wie lokale Bemühungen gleichermaßen benötigt. >>

Vereinte Nationen starten Verkehrssicherheitsfonds

New York, 4. Mai 2018 – Die Vereinten Nationen haben einen Fonds eingerichtet, der Ressourcen auf staatlicher Ebene sowie bei länderübergreifenden Institutionen und weiteren Akteuren der Verkehrssicherheit mobilisieren soll. Den finanziellen Grundstein legten der Weltautomobilverband FIA sowie die Unternehmen Total und 3M. >>

Europa: Zahl der Straßenverkehrsopfer nur gering gesunken

Brüssel, 12. April 2018 – 2017 ging die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle in Europa im zweiten Jahr in Folge um zwei Prozent zurück. Das zeigen die vorläufigen Zahlen, die die Europäische Kommission in Brüssel veröffentlicht hat. >>

Europa: 500 Verkehrstote pro Woche zu beklagen

Brüssel, 12. April 2018 – Nach Berechnungen des Europäischen Verkehrssicherheitsrates (ETSC) scheint das Ziel, die Zahl der Verkehrstoten in Europa von 2010 bis 2020 zu halbieren, in weite Ferne zu rücken. Der ETSC fordert deshalb konkrete Schritte in der Gesetzgebung. >>

Schweiz: Mehr Tote, weniger Schwerverletzte im Jahr 2017

Bern, 19. März 2018 – Auf Schweizer Straßen verloren im vergangenen Jahr 230 Menschen ihr Leben. Das waren 14 Getötete mehr als 2016. Besonders dramatisch ist die Entwicklung bei den Bikerinnen und Bikern. >>

Handyverbot am Steuer nun in ganz Europa

München, 20. Februar 2018 – Seit dem 1. Februar 2018 gilt auch in Schweden ein Handyverbot am Steuer von Kraftfahrzeugen. Wer mit dem Handy in der Hand telefoniert oder Nachrichten schreibt, dem droht eine Geldbuße von 160 Euro. >>

TÜV Rheinland: Autofahrer wollen beim autonomen Fahren die Kontrolle behalten

Köln, 20. Februar 2018 – Das Vertrauen in vollkommen autonom fahrende Autos ist in China erheblich höher als in den anderen beiden Ländern. Dies hat eine Umfrage von TÜV Rheinland in China, Deutschland und den USA ergeben. Mehrheitlich einig waren sich die Befragten jedoch in einem Punkt. >>

Südkorea: Notbremsassistent und Spurverlassenswarner verpflichtend

Seoul, 7. Februar 2018 – Seit Ende Januar 2018 müssen Neufahrzeuge in Südkorea mit Notbremsassistent und Spurverlassenswarner ausgestattet sein. Das Land setzt damit weltweit Maßstäbe bei gesetzlichen Regelungen zu Fahrerassistenzsystemen (FAS). >>

Schweiz: Jeder sechste E-Bike-Fahrer hatte schon einmal einen Alleinunfall

Bern, 7. Februar 2018 – 17 Prozent der E-Bike-Fahrerinnen und Fahrer in der Schweiz hatten schon einmal einen Alleinunfall mit dem Zweirad. Dies hat eine Umfrage der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung ergeben. >>

Europa: Doch keine Lockerung bei Berufskraftfahrer-Qualifikation

Brüssel, 7. Februar 2018 – Der Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments ist von Plänen abgerückt, nach denen Berufskraftfahrer in bestimmten Fällen von zusätzlichen Aus- und Fortbildungen ausgenommen sein sollten. Besonderheiten gibt es dennoch. >>

Wettbewerb „Excellence in Road Safety“ gestartet

Brüssel, 23. Januar 2018 – Im Rahmen der Europäischen Charta zur Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit geht der Wettbewerb „Excellence in Road Safety“ in eine neue Runde. Gefragt sind Unternehmen und Institutionen, die mit praxisorientierten Maßnahmen die Sicherheit im Straßenverkehr maßgeblich erhöhen. >>

Österreich: 4,4 Prozent weniger Verkehrstote im Jahr 2017

Wien, 23. Januar 2018 – 413 Menschen kamen 2017 bei Verkehrsunfällen in Österreich ums Leben. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 19 Getötete weniger. Als Hauptunfallursachen gelten auch weiterhin Ablenkung (32,3 Prozent) und nicht angepasste Geschwindigkeit (26,3 Prozent). >>

Portugal: Zahl der Getöteten im Straßenverkehr steigt um 12,5 Prozent

Lissabon, 23. Januar 2018 – Im Jahr 2017 wurden 509 Menschen bei Verkehrsunfällen auf portugiesischen Straßen getötet. Gegenüber 2016 waren das 64 Verkehrstote mehr, wie die zuständige Verkehrssicherheitsbehörde ANSR bekanntgab. >>

bfu startet Kampagne „Wer fährt, trinkt nicht!“

Bern, 18. Dezember 2017 – Mit einer neuen Kampagne möchte die schweizerische bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung an die Gefahren von Alkohol am Steuer während der Feste zum Jahresübergang erinnern. >>

IRTAD-Report: Wenige Fortschritte in der Verkehrssicherheit

Paris, 5. Dezember 2017 – Der Road Safety Annual Report des Weltverkehrsforums (ITF) fasst jährlich das Unfallgeschehen von 31 Ländern weltweit zusammen. Zwar ist langfristig ein Rückgang der Zahlen bei Verkehrstoten zu verzeichnen, doch konnte diese Entwicklung in den Jahren 2015 und 2016 nicht überall fortgesetzt werden. Dies geht aus der aktuellen Ausgabe des Reportes hervor. >>

ETSC warnt vor Lockerung bei Berufskraftfahrer-Qualifikation

Brüssel, 5. Dezember 2017 – Berufskraftfahrer in Europa, die lediglich einen Umkreis von 100 Kilometern befahren, sollen von einer zusätzlichen Erst- und Weiterbildung ausgenommen werden. Diese Pläne verfolgt der Verkehrsausschuss des Europäischen Parlamentes. Der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC warnt vor den Folgen einer Gesetzesänderung. >>

Torrejón de Ardoz in Spanien erhält DEKRA Vision Zero Award

Brüssel, 29. November 2017 – In der spanischen Stadt Torrejón de Ardoz nahe Madrid war sieben Jahre in Folge keine einzige getötete Person im Straßenverkehr zu beklagen. Dieser Erfolg wurde nun mit dem DEKRA Vision Zero Award ausgezeichnet. >>

Europäisches Parlament verlangt höhere Sicherheitsstandards für neue Autos, Transporter und Lastwagen

Brüssel, 14. November 2017 – Gemäß dem Europäische Parlament sollten alle in Europa verkauften Neuwagen standardmäßig mit einer Vielzahl lebensrettender Technologien ausgestattet werden, darunter eine automatische Notbremsung, ein intelligenter Geschwindigkeitsassistent und Anschnallwarner für sämtliche Sitze. >>

ETSC kürt Gewinner der PRAISE Awards 2017

Brüssel, 26. Oktober 2017 – Der Europäische Verkehrssicherheitsrat (ETSC) hat die Gewinner der diesjährigen PRAISE Awards für betriebliche Verkehrssicherheit ausgezeichnet. Der Preis für Großunternehmen ging an die irische National Vehicle Distribution (NVD) für ein umfassendes und flexibles Präventionskonzept, das sich durch klare, erreichbare Ziele im täglichen Einsatz bewährt hat. >>

EU-Parlamentarier fordern höhere Standards in der Fahrzeugsicherheit

Brüssel, 26. Oktober 2017 – Der Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr (TRAN) im Europäischen Parlament hat sich für effektivere Maßnahmen im Bereich Fahrzeugsicherheit ausgesprochen. Dies sei nötig, um das Ziel von null Getöteten im Straßenverkehr zu erreichen. >>

Schweiz: Zehn Prozent der Autokäufer kennen sich bei FAS aus

Bern, 25. Oktober 2017 – Eine Umfrage der schweizerischen bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung zeigt, dass nur rund zehn Prozent der Autokäuferinnen und -käufer in der Schweiz sich bei Fahrerassistenzsystemen (FAS) auskennen. Dies, so die bfu, führe zu einer bescheidenen Produktnachfrage. >>

Tschechien verbietet Plakatwerbung an Autobahnen

Prag, 18. August 2017 – Ab September 2017 muss Plakatwerbung entlang von Autobahnen in Tschechien mindestens 250 Meter von der Fahrbahn entfernt stehen. Experten sahen in den Plakaten eine erhöhte Ablenkungsgefahr. Auch die Werbeträger selbst gelten als gefährliche Hindernisse, wenn ein Auto mit hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn abkommt. >>

Projekt EDWARD: Tag ohne Verkehrstote

Brüssel, 20. Juli 2017 – Der 21. September 2017 soll der Europäische Tag ohne Getötete im Straßenverkehr werden. Die Initiative, gestartet vom europäischen Polizeinetzwerk TISPOL, möchte im Vorfeld des Aktionstages alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer in Europa für die Risiken im Straßenverkehr sensibilisieren. >>

Österreich: Weniger Verkehrstote im ersten Halbjahr 2017

Wien, 7. Juli 2017 – Die Zahl der Verkehrstoten in Österreich ist im ersten Halbjahr 2017 nach vorläufigen Daten auf 172 zurückgegangen. Im Vorjahreszeitraum kamen 190 Menschen bei Unfällen auf österreichischen Straßen ums Leben. Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) fordert mehr Kontrollen und verstärkte Maßnahmen gegen die Hauptunfallursachen überhöhte Geschwindigkeit und Ablenkung. >>

Schweiz mit PIN-Award des ETSC ausgezeichnet

Brüssel, 7. Juli 2017 – Der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC hat die Schweiz für ihre Bemühungen bei der Verkehrssicherheit ausgezeichnet. Mit der Reduktion der im Straßenverkehr Getöteten um 42 Prozent zwischen 2006 und 2016 stehe die Schweiz beispielhaft da, begründet der ETSC die Verleihung des PIN-Awards. >>

Hoher Anteil der Verkehrstoten in Europa ist auf Wege- oder Arbeitsunfälle zurückzuführen

Brüssel, 20. Juni 2017 – Im Jahr 2016 kamen 25.671 Menschen bei Verkehrsunfällen in Europa ums Leben. Der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC schätzt in einer aktuellen Studie, dass bis zu 40 Prozent dieser Todesopfer auf Arbeits- oder Wegeunfälle zurückzuführen sind. >>

UDRIVE-Studie: Autofahrer in Europa häufig abgelenkt

Den Haag, 19. Juni 2017 – Autofahrerinnen und Autofahrer in Europa verbringen rund zehn Prozent der Zeit am Steuer mit Nebentätigkeiten, darunter das Telefonieren oder das Schreiben von Kurznachrichten mit dem Handy. Bei Berufskraftfahrern liegt der Zeitanteil der Ablenkung bei rund 20 Prozent. Dies sind einige Ergebnisse der naturalistischen Langzeit-Fahrstudie UDRIVE, deren Ergebnisse nach dreijähriger Forschungszeit nun in Den Haag präsentiert wurden. >>

Schweiz: Ablenkung und nicht angepasste Geschwindigkeit sind Hauptunfallursachen

Bern, 12. Juni 2017 – Das neue Sicherheitsbarometer (SIBARO) der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung bescheinigt der Schweiz ein hohes Niveau bei der Verkehrssicherheit. 31 Getötete im Straßenverkehr je eine Million Einwohner waren im Jahr 2016 zu beklagen. Probleme bereiten Ablenkung und nicht angepasste Geschwindigkeit, aber auch das nachlassende Bewusstsein für Verkehrssicherheit auf Seiten der Politik. >>

Neues EU-Ziel: Zahl der Verkehrstoten soll von 2020 bis 2030 um die Hälfte sinken

Brüssel, 9. Juni 2017 – Hatten sich die EU-Mitgliedstaaten zum Ziel gesetzt, die Zahl der Verkehrstoten von 2010 bis 2020 um die Hälfte zu reduzieren, scheint dieses Vorhaben nach aktuellen Erkenntnissen nicht mehr ohne größere Anstrengungen umsetzbar zu sein. Die Verkehrsminister der 28 EU-Staaten erklärten nun ihre Absicht, die Zahl der Verkehrstoten von 2020 bis zum Jahr 2030 zu halbieren. >>

Österreich: Zehn Prozent weniger Verkehrstote im Jahr 2016

Wien, 24. Mai 2017 – 432 Menschen wurden 2016 bei Verkehrsunfällen auf österreichischen Straßen getötet, das waren 47 weniger als 2015. Die Zahl der Verletzten erhöhte sich um 2,2 Prozent auf 48.393. Insgesamt ereigneten sich 38.466 Unfälle im Straßenverkehr und damit 1,3 Prozent mehr als 2015. >>

Schweiz: Bundesrat befürwortet Check-up für Autofahrerinnen und Autofahrer erst ab 75 Jahren

Bern, 24. Mai 2017 – In der Schweiz müssen sich Autofahrerinnen und Autofahrer ab 70 Jahren auf eigene Kosten einem Gesundheitstest unterziehen. Das Parlament will diese Grenze nun auf 75 Jahre anheben, der Bundesrat unterstützt das Vorhaben. Informationsmaßnahmen sollen Seniorinnen und Senioren dazu bewegen, sich ab 70 mit der Frage der Fahrtüchtigkeit zu befassen. >>

Ukraine startet Programm zur Verkehrssicherheit

Kiew, 15. Mai 2017 – In der Ukraine sind in den letzten 39 Monaten rund 12.400 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Ein neues „Programm für Verkehrssicherheit“ soll für das Befolgen von Verkehrsregeln werben, aber auch die Motivation der Verkehrspolizei stärken. >>

Großbritannien: Augenmaß bei selbstfahrenden Autos nötig

London, 5. Mai 2017 – Eine neue Studie des britischen Oberhauses warnt vor übermäßiger Euphorie, wenn es um ökonomische und sicherheitstechnische Zugewinne durch autonomes Fahren geht. Die Autoren der 60-seitigen Studie mahnen dazu, andere Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit nicht aus den Augen zu verlieren. >>

Global Road Safety Week vom 8. bis 14. Mai 2017

New York, 5. Mai 2017 – Rund ein Drittel aller tödlichen Verkehrsunfälle weltweit geht auf überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit zurück. Die vierte weltweite Woche der Verkehrssicherheit, ausgerufen von den Vereinten Nationen, widmet sich vom 8. bis 14. Mai 2017 Problemstellungen und Lösungen, um die Zahl der geschwindigkeitsbedingten Verkehrsunfälle weiter zu senken. >>

Großbritannien: Fahranfängern droht Führerscheinentzug nach Handynutzung

London, 5. Mai 2017 – Greifen Fahranfängerinnen und Fahranfänger in England, Schottland und Wales am Steuer zum Handy, müssen sie seit März mit dem Verlust der Fahrerlaubnis rechnen. Für alle anderen Autofahrer wurden Geldstrafe und Punkte verdoppelt: Wer nicht mehr in der Probezeit ist, riskiert ein Bußgeld von umgerechnet 235 Euro und sechs Punkte. >>

Neue KFV-Kampagne: „Helm auf ihr Helden!“

Wien, 2. Mai 2017 – Mit einer neuen Kampagne möchte das österreichische Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) für das Tragen von Fahrradhelmen werben. Drei Wochen lang sind Aktionsmitarbeiter von „Helm auf ihr Helden!“ im Astronautenkostüm und mit Aktionstafeln ausgestattet auf Wiener Radwegen unterwegs. Nach diesen Schwerpunktwochen wird die Kampagne auf ganz Österreich erweitert. >>

Europa: Zwei Prozent weniger Getötete im Jahr 2016

Brüssel, 29. März 2017 – EU-weit wurden 2016 rund 25.500 Menschen bei Verkehrsunfällen getötet. Im Vergleich zu 2015 war dies ein Rückgang um zwei Prozentpunkte. Dies geht aus den Zahlen hervor, die die Europäische Kommission am Dienstag präsentierte. Erstmals wurden flächendeckend einheitlich auch Daten zu Schwerverletzten erhoben. >>

FIA und IOC vereinbaren gemeinsame Ziele in der Verkehrssicherheit

Paris, 1. März 2017 – Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wird Themen der Verkehrssicherheit aufgreifen und medial unterstützen. So soll ab März die Kampagne „FIA #3005LIVES“ des Welt-Automobilverbandes FIA durch Spitzensportler prominent begleitet werden. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten IOC-Präsident Thomas Bach und FIA-Präsident Jean Todt. >>

Woche der Verkehrssicherheit: Überhöhte Geschwindigkeit im Fokus

New York, 8. Februar 2017 – Vom 8. bis 14. Mai 2017 rufen die Vereinten Nationen zum vierten Mal die Internationale Woche der Verkehrssicherheit aus. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr das Thema überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit. Die Aktionswoche ist Teil des Jahrzehnts der Verkehrssicherheit, das von 2011 bis 2020 weltweit fünf Millionen Menschenleben retten soll. >>

Euro NCAP: 20 Jahre lebensrettende Crashtests

Brüssel, 8. Februar 2017 – Im Februar 1997 nahm Euro NCAP als Gesellschaft europäischer Verkehrsministerien, Automobilclubs und Versicherungsverbände die Arbeit auf. In den vergangenen 20 Jahren wurden über 1.800 Fahrzeugmodelle in Crashtests auf ihre Sicherheit überprüft. Rund 78.000 Menschenleben konnten dadurch gerettet werden. Die Bewertungen durch Euro NCAP dienen europaweit als wertvolle Orientierung beim Autokauf. >>

ETSC fordert zielgerichtete Maßnahmen für junge Erwachsene

Brüssel, 8. Februar 2017 – Konsequenteres Ahnden von Alkoholverstößen, gezielte Fahrsicherheitstrainings und gestaffelte Fahrerlaubnissysteme könnten die Verkehrsunfälle von jungen Fahrerinnen und Fahrern deutlich senken. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht des Europäischen Verkehrssicherheitsrates ETSC und des britischen Parlamentarischen Beirates für Verkehrssicherheit (PACTS). >>

Toter Winkel: EU-Länder fordern Kameras für Lkw

Wien, 6. Februar 2017 – Auf Initiative des österreichischen Verkehrsministers Jörg Leichtfried fordern acht europäische Länder einheitliche Standards im Bereich der Fahrzeugsicherheit. Assistenzsysteme wie Rundum-Kameras sollen vor allem die Zahl der schweren Verkehrsunfälle zwischen Lkw und Fußgängern oder Radfahrern senken. >>

EU plant ISA ab 2020

Brüssel, 31. Januar 2017 – Experten schätzen, dass elektronische Geschwindigkeitsbegrenzer für Kraftfahrzeuge die Zahl der Verkehrstoten in der EU um bis zu 37 Prozent senken können. Nach Berichten von AUTO BILD plant die EU daher die Einführung dieser „Intelligent Speed Adaption“ (ISA). So sollen ISA-Systeme für neu typgeprüfte Fahrzeuge ab 2020 verpflichtender Standard werden, 2022 dann für alle Neuwagen. >>

Großbritannien erhöht Strafen für zu schnelles Fahren

London, 25. Januar 2017 – Ab April 2017 können in Großbritannien deutlich höhere Geldstrafen für zu schnelles Fahren verhängt werden. Die Bußgelder sollen sich auch künftig am Einkommen orientieren und beim 1,5-Fachen eines Wochenlohns liegen. Dies gab der zuständige Rat für Strafzumessungsrichtlinien (Sentencing Council) bekannt. >>

Spanien: Zahl der Verkehrstoten außerorts steigt 2016 erneut

Madrid, 24. Januar 2017 – Im Jahr 2016 kamen 1.160 Menschen bei Autobahn- oder Landstraßenunfällen in Spanien ums Leben. Wie das spanische Verkehrsministerium mitteilt, war dies ein Anstieg um 2,6 Prozent gegenüber 2015. Die Zahl der Schwerverletzten stieg um 4,3 Prozent auf 5.067. >>

Frankreich führt Radhelmpflicht für Kinder ein

Paris, 20. Januar 2017 – Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr müssen beim Radfahren in Frankreich künftig einen Radhelm tragen. Dies gilt auch, wenn sie bei einem Elternteil auf dem Fahrrad mitfahren. So sieht es ein neues Gesetz vor, das am 22. März 2017 in Kraft tritt. Bei Verstößen ist ein Bußgeld von 135 Euro vorgesehen. >>

ETSC-Bericht stellt fünf Alkolock-Programme vor

Brüssel, 13. Januar 2017 – Um EU-Mitgliedstaaten das Planen und Umsetzen von Alkolock-Programmen zu erleichtern, hat der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC einen praxisorientierten Leitfaden zusammengestellt, der bewährte Elemente aus erfolgreich umgesetzten Maßnahmen vorstellt. Das Papier kann beim ETSC kostenlos heruntergeladen werden. >>

Automatisiertes Fahren: Deutsch-Japanische Zusammenarbeit

Berlin, 13. Januar 2017 – Deutschland und Japan wollen den gegenseitigen wissenschaftlichen Austausch zum automatisierten Fahren fördern. Eine entsprechende Erklärung haben Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und der japanische Wissenschaftsminister Yosuke Tsuruho in Berlin unterzeichnet. >>

Schweiz: Stolpern und Stürzen häufigste Unfallursache

Bern, 6. Januar 2017 – Knapp 315.000 Menschen in der Schweiz verletzen sich jedes Jahr bei einem Stolper- und Sturzunfall. Fast jede zweite Unfallrente geht auf einen solchen Unfall zurück. Zahlen der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) zeigen, dass jeder dritte Stolper- und Sturzunfall zwischen November und Februar wegen Schnee- oder Eisglätte passiert. >>

Österreich: Weniger tödliche Unfälle auf Autobahnen

Wien, 6. Januar 2017 – Im Jahr 2016 kamen 46 Menschen auf österreichischen Autobahnen ums Leben. Wie die Betreibergesellschaft ASFINAG mitteilt, waren dies vier Getötete weniger als 2015. Die meisten tödlichen Unfälle waren auf Unachtsamkeit oder Ablenkung zurückzuführen. >>

US-Studie: Eltern nehmen Kinder zu früh aus Kindersitz

Washington, D.C., 21. Oktober 2014 – Neun von zehn Eltern in den USA lassen ihre Kinder zu früh ohne geeigneten Kindersitz im Auto mitfahren. Eine Studie von Safe Kids Worldwide unter 1.000 Eltern ergab, dass viele Eltern die Mindestgröße von 1,45 Meter für Kinder auf Erwachsenensitzen nicht kannten. Besonders gefährdet seien Kinder, die mit Fahrgemeinschaften unterwegs seien. Hier war jedes fünfte Kind falsch gesichert. >>

Studierende gewinnen europäischen Verkehrssicherheitspreis YEARS

Brüssel, 13. September 2018 – Acht angehende Ingenieure aus Italien, Litauen und Polen haben im Rahmen ihres Studiums verschiedene Projekten für mehr Verkehrssicherheit auf Straßen in Mailand, Neapel, Vilnius und Krakau entwickelt und umgesetzt. Für ihre Arbeiten sind sie nun mit dem europäischen Verkehrssicherheitspreis YEARS geehrt worden. >>