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Auf 180: Besser ankommen mit Gernot Hassknecht

Berufscholeriker rechnet mit abgelenkten Autofahrern ab

15. März 2019 - Ob Telefonnummer eintippen, eine SMS lesen oder ein Bordgerät wie das Navigationsgerät bedienen: Sind Autofahrer abgelenkt, erhöht sich das Unfallrisiko um ein Vielfaches. Über ein Drittel der Handybesitzer in Deutschland ist durch Ablenkung bereits mindestens einmal in eine brenzlige Verkehrssituation gekommen. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR). Bereits eine Sekunde der Unaufmerksamkeit kann fatale Folgen haben.

92 Prozent der Deutschen halten das Bedienen von Mobiltelefonen im Straßenverkehr für gefährlich

Daher knöpft sich Gernot Hassknecht in der dritten Episode seiner Online-Serie „Abgelenkt: Beihilfe zum Fahren“ all diejenigen vor, die trotzdem noch zum Handy greifen. Dass Ablenkung im Straßenverkehr gefährlich ist, weiß eigentlich jeder. Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Kantar TNS im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) stufen 92 Prozent der Deutschen das Bedienen von Mobiltelefonen im Straßenverkehr als gefährlich ein. Dennoch nutzen trotz Verbot 61 Prozent der Pkw-Fahrer sehr wahrscheinlich oder wahrscheinlich in bestimmten Situationen ein Handy am Steuer. Um bei abgelenkten Verkehrsteilnehmern die Aufmerksamkeit zu erhöhen, widmet sich der notorische Nörgler Gernot Hassknecht, bekannt aus der ZDF-„heute-show“, in diesem Monat verantwortungslosen Fahrern und Beifahrern, Verfechtern des Multitasking und besessenen Social-Media-Nutzern. Neue Episoden der Serie sind jeden dritten Freitag im Monat auf der Kampagnenwebsite www.runtervomgas.de und auf Facebook und YouTube zu sehen.

Hintergrund „Runter vom Gas“

Initiatoren der Kampagne „Runter vom Gas“ sind das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR). Mit einer emotionalen Ansprache sensibilisiert „Runter vom Gas“ seit 2008 für Risiken im Straßenverkehr sowie eine Vielzahl von Unfallursachen und will damit für mehr Sicherheit auf deutschen Straßen sorgen. Im Jahr 2017 verloren 3.180 Menschen im Straßenverkehr ihr Leben. 2011 waren es noch 4.009 Getötete. Im selben Jahr wurde im nationalen Verkehrssicherheitsprogramm das Ziel von 40 Prozent weniger Todesopfern im Straßenverkehr bis 2020 definiert.

Mehr Informationen zur Kampagne auf www.runtervomgas.de

Download:

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